Damen punkten in Meerane

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Im Auswärtsspiel gegen den SV Motor Meerane und die Schiedsrichter fuhren die ESV- Damen den ersten Saisonpunkt ein. In einer sehr ausgeglichenen Partie trennten sich die Dresdner Hockeydamen vom SV Motor Meerane mit 1:1 (0:0).

Dabei wurde schnell klar, dass mit den heutigen Schiedsrichtern nicht gut Kirschen essen ist. Die Damen um Jarka Lunow nahmen die „gewichtigen” Schiedsrichterentscheidungen jedoch zunächst gelassen und konzentrierten sich aufs Wesentliche: das Spiel, in welchem die Elbstädterinnen den Absteiger der Regionalliga durchaus das Wasser reichten.

Es entwickelte sich ein Spiel mit guten Szenen auf beiden Seiten, jedoch waren weder der SV Motor Meerane noch die ESV- Damen in der Lage, den gegnerischen Schusskreis in der ersten Hälfte entscheidend unter Druck zu setzen. Demgemäß blieb die Begegnung zwischen den Oberligamannschaften bis zum Halbzeitpfiff torlos.

Die zweite Hälfte verlief ebenso ohne zwingende Torszenen. In einem eher schwachen Oberligaspiel gingen letztendlich die Gäste aus Dresden in Führung. Ein wunderschöner Spielzug über die rechte Seite erreichte Jarka Lunow, die den umjubelten 1:0-Treffer markierte.

In den letzten zwölf  Minuten mussten die ESV Damen stirnrunzelnd eine Reihe kurzer Ecken abwehren. Klar, dass dann ein Ball den Weg ins Tor findet. Als Jarka Lunow sich dann auch noch „selbst gekreuzt” haben soll, sprach sie aus, was zehn anderen ESV- Spielerinnen längst auf der Zunge lag. Die Folge: die erste Gelbe Karte seit mehr als sieben Jahren. Aufregend!

Fazit: Das Unentschieden gegen faire Meeraner geht in Ordnung, die Schiedsrichterleistung jedoch nicht.

Es spielten: C. Becker, K. Lindenmaier, J. Lunow, L. Schwarzenberger, A. Schubert, I. Höke, L. Fabian, S. Kierner, S. Ricken, S. Zorn, U. Karisch, R. Karisch, M. Weißpflog

Dieser Beitrag wurde am Montag, 06. September 2010 um 01:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Damen abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Kommentare »

  1. Es wäre doch so leicht einen eigenen Schiedsrichter mitzubringen….
    Meckern kann dann jeder!
    Noch zu bemerken wäre, dass Meerane 70 Minuten nur mit 10 Damen spielte!

    Kommentar: Ein Zuschauer – 07. September 2010 @ 20:34

  2. Da stellt sich mir die Frage, was ein eigener Schiedsrichter und ein Meeraner Schiedsrichter, der seine eigenen Leute nach vorne pfeift, miteinander zu tun haben. Sorry, aber das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Und sollen zehn Hockeyspielerinnen jetzt eine Rechtfertigung dafür sein, sie bei den Schiedsrichterentscheidungen zu bevorteilen?

    Kommentar: antje – 08. September 2010 @ 01:41

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