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Die C1 startete ebenfalls im Regen, dafür aber mit dem heimischen Publikum im Rücken, gegen den Tabellendritten LSC. Die Dresdner starteten wie immer: verschlafen und recht lustlos. Zwar war man immer mal wieder im Schusskreis, doch schien es von außen, dass keiner den verteidigenden Schwarzhemden den Ball zum finalen Torschuss abnehmen wollte. Irgendwann wurde es Julian dann zu bunt, und er dribbelte sich alleine durch Freund und Feind und versenkte den Ball im gegnerischen Kasten. Von da an schien das Eis ein wenig gebrochen. Die Jungs konnten vor allem nach der Halbzeitpause noch einmal ihre, bis dahin gehüteten Kräfte zeigen. Es gab schöne Kombinationen, die leider zu oft über links aufgebaut wurden. Leider kam nicht allzuviel Zählbares dabei herum. Ein Tor schossen die Gastgeber noch. Der starke Leipziger Torhüter konnte drei Penaltys abwehren. Zwar ein Sieg, jedoch kein besonders glanzvoller, aber drei Punkte sind drei Punkte.
Das zweite Spiel folgte im direkten Anschluss gegen den ATV. Der wohl stärkste Konkurrent der Gruppe würde uns einiges abverlangen, soviel stand fest. Der Start verunglückte dann auch prompt: Ein Katastrophenzuspiel des Mittelmannes wurde mit einem Stoppfehler des Verteidigers beantwortet. Der Torhüter, der sich bis dahin stark gelangweilt hatte, kickte den durchrollenden Ball – statt ihn ins Aus zu lassen- in die Vorhand eines Gegenspielers, der dieses Geschenk dankbar annahm und seinen Trainer mit einem Tor erfreute. Doch dieser Weckruf war vielleicht gar nicht so schlecht. Die Jungs kamen von da an stark ins Spiel. Nicolas, der bereits gewohnheitsmäßig die Verteidiger auf seiner linken Seite zur Verzweiflung bringt, schaffte es immer wieder sich durchzusetzen und den Ball vors Tor zu bringen. Auch Justus auf der rechten Seite, sowie sein Wechselpartner Theo, leisteten vorbildliche Arbeit und konnten ihre Sturmpartner immer wieder bedienen. Leider wurden die Bälle nach der Hundekurve fast nie auf den 7m-Punkt gespielt, sondern quer vors Tor gelegt, sodass die Tore zunächst ausblieben. Irgendwann passte das Runde dann doch auf der richtigen Seite ins Eckige und brachte die Dresdner wieder auf Kurs. Doch natürlich kann ein Stürmer nur dann gut arbeiten, wenn die Bälle auch ordentlich von hinten nach vorne befördert werden. In diesem Punkt gibt es keine Kritik an die Abwehrbank. Insgesamt schaffte es vor allem Paul seine Mitte sehr ATV-befreit zu halten. Auf den Flügeln machte Moritz links wohl das beste Spiel seines bisherigen Lebens und biss sich an jedem fest, der es gewagt hatte, ihn zu umspielen. Besonders staunten die Zuschauer, als er den Ball im Schusskreis abfing und ihn – da kein Mitspieler in der Nähe stand- im Schusskreis auf die andere Seite führte (wobei er mal eben einen ATVler stehen ließ) und einen Granatenpass nach rechts vorne brachte. Das Spiel gestaltete sich sehr schnell und erforderte von den Kindern auch immer wieder das schnelle Umschalten von Sturm auf Verteidigung. Die Dresdner, die zwar noch nicht so taktisch bewandert sind wie die Leipziger, machten dies mit einem starken Kampfwillen dreifach wieder wett und belohnten sich, indem sie ihre Führung noch um 3 Tore ausbauten. Leon versöhnte sich ebenfalls mit seinem ungünstigen Spieleinstieg und konnte noch mehrere Penaltys für sich entscheiden. Damit behauptete die Mannschaft den ersten Tabellenplatz und wird sich am nächsten Spieltag um den Titel des Sachsenmeisters bewerben.
Alles in allem hat die Mannschaft eine tolle Leistung gezeigt, und ich freue mich sehr auf die Endrunde am 19.9 in Leipzig.
Den ersten Tabellenplatz sicherten: Flori, Moritz, Paul, Leon, Julian, Justus, Theo, Nicolas, Luca, Johann
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