Kampf bis zur letzten Minute sichert Punkt

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Dresden, 24.05.2009. In der prallen Sonne der sächsischen Hauptstadt trennten sich die Herren des ESV und des Torgauer TSV mit 2:2. Huch, war es warm!

Manch ein Zuschauer ging verletzt (Sonnenbrand) nach Hause. Die Spieler erreichten den Schatten der Kabinen wohl einige Kilo leichter. Vermutlich wird es auch vor allem das Wetter sein, woran sich sowohl die passiven als auch die aktiven Akteure in einem Jahr erinnern werden.

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Nach dem Anpfiff geschah trotzdem Unglaubliches: Beide Mannschaften waren spurlos verschwunden. Oder war es nur eine sonnenbedingte Illusion… Unsere Dresdner haben jedenfalls die Probleme der letzten Woche (siehe Spielbericht vom 16.05.2008) nicht gelöst und den Ball nach wenigen Stationen meistens wieder verloren: Im Ballbesitz hatten die Verteidiger oft keine Anspielstationen, Pässe aus dem Mittelfeld fanden regelmäßig kein schwarz-weisses Trikot und das herrliche in den Partien gegen ATV und Jena erlebte Zusammenspiel war wie am 16.5 gegen Cöthen selten zu sehen.

Die Verteidigung der Rasenspezialisten schien zu wackeln, aber in der Dresdner Hälfte haben die Torgauer – auch in Unterzahl – die kleine Kugel der unendlichen Möglichkeiten gut beherrscht und scharfsinnig verwendet. Zu oft für den Dresdner Geschmack kamen zwei Gäste an vier Gastgebern vorbei. Diese Gastfreundlichkeit führte in der 18. Minute zum ersten Tor der Torgauer.

Die Dresdner brauchten Chancen – aber woher? Eine Standard-Situation sollte es sein: Ein von Stefan Aurich kurz vor dem Strafraum ausgeführter Freischlag erreichte den kämpferischen, leistungsstarken Jens Altmann, der schnell reagierte und den Ball in der 26. Minute ins Tor weiterleitete. Es ging in die Halbzeitpause.

Nach Flüssigkeitsaufnahme ging es auf dem trockenen, ermüdenden Platz weiter. Die Struktur des Spiels hatte sich wenig geändert, und beide Mannschaften strengten sich weiter ohne größeren Erfolg an. Hinter der Dresdner Abwehrkette war Daniel Schmieg (Gratulation zum ersten Feldspiel für den ESV) der Torgefahr der Gäste gewachsen, allerdings konnte er in der 41. Minute das 2:1 für Torgau nicht verhindern.

Es wurde nach der erneuten Führung des TSV Torgau nicht nur geschwitzt, sondern auch gezittert. Die Frauen des ESV (naja, zwei übliche Verdächtige) versuchten die Mannschaft (und vor allem den angeschlagenen Robert Blumentritt) von der Bank aus nach vorne zu treiben. Die Dresdner stürmten mit mehr Entschlossenheit nach vorn, aber ihr Spiel zeichnete sich durch haarsträubende, spekulative Fehlpässe aus. In der 65. Minute fanden sie trotzdem den Weg in den Torgauer Strafraum … der Ball flog am langen Pfosten rum… und… SIEBENER!!! Der Mann für solche Gelegenheiten ist natürlich Spielführer Aurich, was konnte er daraus machen? Ein Tor, wovon geht Ihr denn aus?!

In den letzten Minuten der Partie strebten beide Mannschaften nach dem ersehnten Sieg. Als die Schiedsrichter schon ein Auge auf ihre Handgelenke hatten, wurde Strafecke gepfiffen – gegen den ESV! Bitte nicht, bitte nicht… Der nachfolgende Wirbel wurde souverän vom Torwart Daniel Schmieg gemeistert, der einen Schuss ins Aus parierte und damit das Spiel beendete.

Fazit: Höchstes Lob geht an den jungen, in der letzten Minute eingesprungenen Dresdner Schiri.

Es berichtete der Papierverantwortliche Peter Welchman.

Spielstatistik:

ESV Dresden – TSV Torgau 2:2 (1:1)

Tore: Altmann (26.), Aurich (65., 7-Meter)

Spieler: Schmieg, Modrozynski, Dorschner, Kummer, Bunzel (A.), Altmann, Kuntze, Aurich, Blumentritt, Wenk, Dornau, Slawik, König, Menz, Kolditz.

Spieler des Tages: Daniel Schmieg

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 26. Mai 2009 um 15:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Herren abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Danke an Pete, laut Charly der “Presseward der 1. Herren” für den schönen Bericht, denn obwohl das Spiel leider nicht nach unseren Vorstellungen lief, kann man bei diesem Spielbericht lächeln und auch mit fiebern. Und in 10 Tagen gegen LSC bin ich auch wieder mit dabei und dann geben wir wieder richtig Gas und dann zahlen sich auch wieder die Stabis aus.

    Kommentar: Stephan – 26. Mai 2009 @ 16:09

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